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Wenn der Darm gestresst ist

Durchfall, Verdauungsbeschwerden, Schmerzen und Krämpfe im Bauch: Millionen Deutsche leiden am Reizdarmsyndrom (RDS). Die Funktionsstörung des Darms gilt Experten zufolge inzwischen als Volksleiden. Für Betroffene ist der Leidensdruck oft sehr hoch. Im Alltag und bei Freizeitaktivitäten sind sie schnell stark eingeschränkt – und die Angst vor einem Reizdarmschub schwingt immer mit.

Ständige Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall können einem das Leben ganz schön schwer machen. Foto: djd/ABIOTEC/Satjawat – stock.adobe.com

Ein bestimmter Auslöser für die Verdauungsbeschwerden ist in vielen Fällen nicht auszumachen. Mitverantwortlich können beispielsweise die Einnahme von Medikamenten oder eine unausgewogene Ernährung sein, die die Darmflora aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Manchen Menschen schlägt auch Stress auf den Magen und den Darm. So kann es sein, dass der Darm durch anhaltenden Stress nicht ausreichend schützende Bakterien produziert. Diese setzen sich normalerweise an der Darmwand ab und regeln den Verdauungsprozess, dienen aber gleichzeitig als eine Art Schutzschicht. Durch die fehlenden Darmbakterien läuft die Verdauung nicht mehr so, wie sie soll. Eine spezielle Zugabe von Nährstoffen und Bakterien, wie im Wirkstoffkomplex Bifidobin enthalten, kann dabei helfen, die Balance der Darmflora zu unterstützen. Das Präparat ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und auch im Onlineshop unter www.bifidobin.de. Der Wirkstoff-Komplex in Kapselform nutzt den sogenannten Salbeneffekt und überzieht die Darmwände wie eine Salbe mit einem schützenden natürlichen Bakterienfilm. So sollen kurzfristig die Symptome des Reizdarm gelindert und langfristig wieder eine gesunde und ausbalancierte Darmflora aufgebaut werden. Der Verdauungsprozess kann sich so durch die gezielte Zugabe der beim Reizdarmsyndrom nicht ausreichend vorhandenen Bakterien und Nährstoffe normalisieren.

Ausgewogen ernähren

Besonders wichtig für Betroffene ist es, auf eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung zu achten, reichlich Flüssigkeit zu trinken und sich beim Essen ausreichend Zeit zu lassen. Viele Menschen mit einem Reizdarmsyndrom merken, dass bestimmte Lebensmittel die Beschwerden begünstigen. Daher kann es helfen, über einige Wochen ein Ernährungstagebuch zu führen, um einen Überblick darüber zu bekommen, wann die Probleme auftreten oder stärker werden. Positiv auswirken bei stressbedingtem Reizdarm können sich beispielsweise auch Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung.

Quelle: djd

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