Haut

Laser | Radiofrequenz­ | Ultraschall

„Ein echter Quantensprung in der dermatologischen Lasertherapie“

Interview mit Dr. med. Jennifer Quist (Mainz)

Dr. med. Jennifer Quist ist Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten und war u.a. über 10 Jahre an großen deutschen Universitätshautkliniken mit Maximalversorgung (Universitätskliniken Würzburg und Magdeburg) tätig, bevor sie vor fast 10 Jahren ihre eigene dermatologische Praxis in der Mainzer Innenstadt eröffnet hat. Aktuell leitet sie zusammen mit Prof. Dr. Dr. Sven Quist das größte dermatologische Zentrum im Rhein-Main-Gebiet. Wir sprachen mit Dr. Quist über die wachsende Bedeutung von Laser-Systemen und anderer Energy Based Devices (EBD) sowie über ihre praktischen Erfahrungen mit einem neuen Kaltfaserlasergerät zur grundlegenden Hauterneuerung für alle Hauttypen.

DISKURS Dermatologie: Frau Dr. Quist, Sie arbeiten seit einiger Zeit mit dem weltweit ersten ablativen Kaltfaserlaser. Wie kam es dazu und wofür setzen Sie das Gerät hauptsächlich ein?

Dr. med. Jennifer Quist | (Foto: Dr. med. Jennifer Quist)

Dr. Quist: Unsere Praxis deckt das gesamte Spektrum der klassischen und operativen Dermatologie ab, wobei wir uns in den letzten Jahren zunehmend auf Lasermedizin und so genannte Energy Based Devices spezialisiert haben. Die Nachfrage nach ästhetischen Behandlungen steigt stetig, was wir nicht nur an der Patientenzahl, sondern auch an der Komplexität der Anfragen spüren. Deshalb war es für uns ein logischer Schritt, unser Behandlungsangebot technologisch auf das nächste Level zu heben.

Mit dem von Ihnen angesprochenen UltraClear®-Laser haben wir ein System integriert, das nicht nur unseren hohen medizinischen Ansprüchen gerecht wird, sondern auch in puncto Effizienz, Sicherheit und Patientenkomfort neue Maßstäbe setzt. Das deckt sich mit dem aktuellen Trend unserer Patientenwünsche nach minimaler Ausfallzeit und herausragenden Ergebnissen bereits nach einer Behandlung.

Weil er eine „All-in-One-Solution“ darstellt, ist UltraClear bei uns im ständigen Einsatz, auch ganzjährig, sowohl bei der Narbentherapie als auch für den Skin Glow in Form einer 3D-Miracle-Behandlung. Durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten der unterschiedlichen Modi können wir in einer Sitzung alle vier Hautqualitätskriterien (Festigkeit, Ebenmäßigkeit, homogener Hautton, Glow) adressieren oder entsprechend betonen.

DISKURS Dermatologie: Was genau macht das Gerät aus Ihrer Sicht so innovativ?

Dr. Quist: UltraClear ist der weltweit erste kaltablative, fraktionierte Faserlaser, der eine ganz neue 2910-nm-Wellenlänge emittiert. Die Erbium-doped Fluoride Glass Fibre Technologie ist nicht nur wissenschaftlich innovativ, sondern ermöglicht erstmals die sichere, effektive und schnelle Behandlung aller sechs Fitzpatrick-Hauttypen – also von sehr heller bis zu sehr dunkler Haut. Das ist in der Praxis eine bahnbrechende Entwicklung, da klassische ablative CO2-Laser bei dunkleren Hauttypen erhebliche Risiken bergen, insbesondere für Hyperpigmentierung und PIH. Der Er:YAG-Laser hingegen ist in seiner Ablationstiefe und -geschwindigkeit sehr begrenzt.

UltraClear arbeitet dagegen mit kalter Ablation, was thermische Effekte kontrollierbar macht und eine extrem schnelle Wundheilung ermöglicht. Beeindruckend ist auch die Geschwindigkeit, in der die Impulse abgegeben werden – das spart in der Praxisroutine viel Zeit! Wir können mehrere Hautschichten mit unterschiedlicher Eindringtiefe in einer Sitzung sicher behandeln. Diese Kombination macht für uns den Unterschied und führt zu optimierten ästhetischen Ergebnissen.

Auf der aktuellen Lasertagung im Mai gab es ja viele Vorträge, wie man unterschiedliche Laser bzw. EBD direkt hintereinander kombiniert, um bessere Ergebnisse zu erhalten. Dieses Vorgehen birgt aber auch erhöhte Risiken, die mit UltraClear vermieden werden können.

DISKURS Dermatologie: Wie ist der konkrete Behandlungsverlauf bei dieser „kalten“ Ablation?

Dr. Quist: Kalte Ablation bedeutet, dass der Laser das Gewebe abträgt, ohne eine relevante thermische Zone zu erzeugen, wie wir sie bei herkömmlichen Lasern kennen. Das hat viele Vorteile: Die Spotgröße beträgt lediglich 170 Mikrometer – das sind 0,17 mm –, wodurch der Laser besonders präzise arbeitet. Die thermisch bedingte Downtime wird deutlich reduziert. Die Patienten verspüren nach der Behandlung ein leichtes Brennen, das in der Regel nach zwei bis drei Stunden vollständig abgeklungen ist. Bereits am Folgetag sind die meisten wieder arbeitsfähig, insbesondere im Homeoffice. Selbst eine Full-Face-Behandlung dauert in der Regel nur etwa 15 bis 20 Minuten und kommt in vielen Fällen sogar ohne Lokalanästhesie aus. Nach einer intensiven Skin Resurfacing Behandlung (UltraClear-Modus, ggf. mit Coring) muss mit einer Rötung für einige Tage gerechnet werden.

DISKURS Dermatologie: Sie erwähnten bereits die sog. 3D-Miracle-Behandlung. Was ist daran bei dem Kaltfaserlaser so „mirakulös“?

Dr. Quist: Die herkömmliche 3D-Miracle-Behandlung im Clear-Modus ist eine sehr beliebte Behandlung. Sie kann ganzjährig mehrfach im Jahr und ohne Ausfallzeit durchgeführt werden. Der thermische Effekt auf das umgebende Gewebe ist an sich nicht schlecht und auch wünschenswert, allerdings bestimmt dieser auch die Ausfallzeit und macht die Behandlung von dunklen Hauttypen schwer bis unmöglich. Beim UltraClear kann die Koagulation bzw. der thermische Effekt individuell für den Hauttyp und das Behandlungsareal im Rahmen der 5.000 Laserimpulse pro Sekunde dazugeschaltet werden, indem zwischen den ablativen Impulsen auch nicht-ablative abgegeben werden. Sprich bei dunkleren Hauttypen wird die Koagulation reduziert bzw. nur niedrige Stufen der Koagulation verwendet, somit ist die Behandlung sicher und PIH können vermieden werden.

DISKURS Dermatologie: Das klingt sehr effizient. Welche weiteren Indikationen können mit dem System abgedeckt werden?

Dr. Quist: Das Einsatzspektrum ist äußerst vielseitig. Wir behandeln Akne und Aknenarben, chirurgische Narben, Altersflecken, Sonnenschäden, Verbesserung von Pigmentstörungen selbst bei asiatischen und dunkleren Hauttypen, feine und tiefe Falten sowie unregelmäßige Hauttexturen und Hauttöne, darunter auch Rötungen – und das sowohl im Gesicht als auch am Körper, Hautstraffung mittels Coring und verwenden den voll ablativen Modus zur Abtragung gutartiger Hautveränderungen. Aber auch aktinische Keratosen können mit dem Clear+ Modus behandelt werden. Durch die Kombination verschiedener Behandlungsmodi können wir die Therapie individuell an die anatomische Region und den Hautzustand anpassen, in Tiefe und Fläche.

Besonders beeindruckend ist der sogenannte Laser-Coring-Modus. Dabei werden mikrofeine Kanäle – in einer Art Wendeltreppenbewegung bzw. in Form einer Spirale – in die Haut gebohrt, die eine tiefgreifende dermale Regeneration anstoßen. Diese Methode eignet sich hervorragend für die Behandlung von tiefen Narben und Keloiden, die ja allgemein schwierig zu behandeln sind, aber auch zur Hautstraffung bei ausgeprägter Hauterschlaffung. Beim Coring werden Gewebezylinder mit einem Durchmesser von 0,36 mm und einer Tiefe von bis zu 4 mm mit dem Laser vaporisiert – ohne Gefahr einer Narbenbildung. Somit haben wir eine Gewebeentnahme, welche ergänzt wird durch eine laseraktivierte Kollagenkontraktion.

Mit dem ablativen Modus (full ablation) können störende gutartige Hautveränderungen wie dermale Nävi, fibröse Papeln, Talgdrüsenhyperplasien, Verrucae u.a. und mit dem Clear+ Modus beispielsweise Xanthelasmen und sogar Präkanzerosen wie aktinische Keratosen und Cheilitis actinica behandelt werden. Die schnelle Wundheilung ist auch hier hervorzuheben.

Summa summarum stellt UltraClear eine absolute Bereicherung und Erweiterung unseres Behandlungsspektrums dar und ich bin froh, damit Lösungen für alle Hauttypen anbieten zu können.

Abb. 1a-b: Narbe auf der Stirn. Erscheinungsbild vor (l.) bzw. nach 2 Behandlungen mit UltraClear (r.). | (Fotos: Dr. med. Jennifer Quist)

Abb. 2a-b: Anti-Aging-Behandlung des Gesichts (ohne Hals), speziell wg. Pigmentierungen, Rötungen sowie aktinischer Keratosen auf der linken Wange. Erscheinungsbild vor (l.) bzw. 6 Wochen nach 1 Behandlung mit UltraClear (r.). | (Foto: Dr. med. Jennifer Quist)

DISKURS Dermatologie: Sie haben bereits einige der zur Verfügung stehenden Behandlungsmodi genannt. Wie viele verschiedene gibt es insgesamt und wie unterscheiden sich diese?

Dr. Quist: UltraClear gibt mir drei verschiedene Werkzeuge in die Hand, welche in sechs unterschiedlichen Behandlungsmodi kombiniert werden. Die Basis ist immer der 170 μm dünne Laserstrahl. Der Vorteil liegt darin, dass Sie nur noch die Ablationsdichte und -tiefe einstellen müssen – je nach genutztem Modus eine Ablation (Coverage) zwischen 0,5% und 100% und eine Tiefe zwischen 5 und 4.000 Mikrometer.

Beim Clear-Modus (5-30 μm, Ziel: Stratum Corneum) arbeiten wir sehr oberflächlich im Bereich des Stratum Corneum. Ziel ist eine sanfte Hauterneuerung mit minimaler Downtime, ideal für die Mittagspause oder als Einstiegstherapie. Dabei wird eine neue Wundgeometrie verwendet. Anstelle von Punkten wird hier ein Ring aus 33 Laserpunkten generiert. Beim Clear+ Modus (40-100 μm, Ziel: Epidermis) dringen wir bis zu 80% in die Epidermis ein und erzielen damit deutliche Verbesserungen bei feinen Linien, Altersflecken und Aknenarben. Der Ultra-Modus (100-1.500 μm, Ziel Dermis ) adressiert die mittlere Dermis und nutzt die patentierte 3DIntelliPulse-Technologie, d.h. eine Abfolge von ablativen und nicht-ablativen Impulsen mit kontrollierter Energie. Hier wird die Neokollagenese angeregt, also die Bildung neuen Kollagens und Elastins. Erwähnenswert ist auch die Verwendung von Ultra zur transdermalen Einbringung von Wirkstoffen. Bei Verwendung von 2% Abtragung erzeugen wir bei einer Spotgröße von 10×10 mm 100 sehr dünne Kanäle mit je 0,17 mm Durchmesser und komplett justierbarer Tiefe von 10 bis 1.500 Mikrometern. Der UltraClear-Modus kombiniert Clear und Ultra und vereint epidermale Abtragung mit dermaler Regeneration und erzielt damit besonders intensive, langanhaltende Ergebnisse. Wir haben also eine oberflächliche und eine tiefe Anwendung in einem Impuls, sehr effektiv z.B. bei perioralen und periorbitalen Falten und zur Oberlidstraffung. Auch Akne mit Aknenarben kann effektiv behandelt werden. Der Laser-Coring-Modus (500-4.000 μm) ist – wie erwähnt – eine besonders innovative Technik, die mit Mikrokanälen tiefes dermales Gewebe stimuliert. Diese Methode ist gerade bei atrophischen Narben und ausgeprägten Faltenbildern sehr wirksam. Wir sprechen hier von einem Compound-Effekt: Gewebeentnahme plus laseraktivierte Kollagenkontraktion zur Erzielung optimaler Ablationskoagulationseffekte. Dieser Modus ist geeignet zur Hautstraffung und zum Lifting, auch zum Einschleusen von beispielsweise Exosomen. Wir sehen in der Praxis aber auch gute Ergebnisse für Patienten mit Gewichtsverlust, vermutlich durch eine schnelle Kollagenkontraktion. Der Chirurgische Modus zum Schneiden mit vorprogrammierten Formen oder frei Hand wird häufig für die Blepharoplastik verwendet. Die Steuerung ist hochpräzise und bietet neue Möglichkeiten in der funktionellen Dermatologie und minimal-invasiven Ästhetik.

DISKURS Dermatologie: Wie teuer sind die Verbrauchsmaterialien?

Dr. Quist: Pro Jahr 0,00 Euro – denn es gibt keine! Für uns bedeutet das naturgemäß eine erhebliche logistische und wirtschaftliche Entlastung. Es sind keine Kartuschen, keine Einmal-Tips und keine Impulspakete notwendig. Das reduziert nicht nur die laufenden Kosten, sondern auch den Aufwand bei der Planung und Bevorratung.

Das System ist ständig und beliebig oft am Tag einsetzbar und in wenigen Sekunden betriebsbereit. Auch die Wartungszyklen sind vergleichsweise lang und die Kosten dafür sehr niedrig. In Kombination mit der kurzen Behandlungsdauer und dem geringen Bedarf an Lokalanästhesie ist das Gerät äußerst wirtschaftlich einsetzbar.

Abb. 3: UltraClear®-Lasersystem. | (Foto: Acclaro Medical)

DISKURS Dermatologie: Wie sehen Ihre bisherigen Erfahrungen in der klinischen Anwendung aus? Sind die Patient*innen mit den Ergebnissen zufrieden?

Dr. Quist: Ich arbeite nun seit fast zehn Monaten mit UltraClear und habe in dieser Zeit eine Vielzahl an Behandlungen durchgeführt – mit durchweg positiven Rückmeldungen seitens der Patienten. Der hohe Komfort, die kurze Downtime und die sichtbaren Ergebnisse schon nach einer einzigen Sitzung überzeugen.

Besonders erfreulich ist die hohe Patientenbindung, da viele nach einer ersten Behandlung auch weitere Indikationen ansprechen und sich für Kombinationsbehandlungen entscheiden – beispielsweise Gesicht plus Dekolleté oder Gesicht plus Narbenareale. Sehr häufig behandle ich tatsächlich in Kombination Gesicht und Hals sowie 1 oder 2 alte Narben. Meine jüngste Patientin mit einer Narbe im Gesicht war erst Viereinhalb.

UltraClear nehme ich als sichere und effektive Behandlung wahr. Je nach Behandlungswunsch nehme ich individualisierte Einstellungen vor. Damit erzeuge ich Zufriedenheit. Meist kombiniere ich am Ende mit 3D Miracle, für das Gesicht mein persönliches Finish für Frische und Glow. Ich kann schon sagen, dass unser CO2-Laser, insbesondere was Narben und ästhetische Behandlungen betrifft, in der Praxis immer mehr ins Abseits rückt.

Wir haben Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet, teils auf Empfehlung, aber auch durch gezielte Suche – auch die Patienten wissen, dass heute Laser nicht mehr gleich Laser ist. Und die Verbesserung, vor allem im Gesicht natürlich, wird von den umgebenden Menschen schneller wahrgenommen. Wir haben nicht nur einen deutlichen Zuwachs an jungen Patienten zum Trendthema Collagen Banking, die Zielgruppe, welche präventive Maßnahmen ergreift, um die Hautalterung zu verlangsamen, wird immer größer. Wir sehen auch zunehmend Patienten asiatischen Ursprungs.

Insgesamt hat UltraClear meine persönlichen Erwartungen tatsächlich übertroffen – und das ist ehrlich gesagt nach der anfänglichen Honeymoon-Phase bei neuen Geräten zumeist ja eher umgekehrt. Die Behandlungen machen Spaß, gehen schnell, die Bedienung ist leicht, das Handstück wiegt nicht viel, auch eine kleine Behandlung kann man jederzeit dazwischenschieben und unsere Assistenzärzte können gut damit umgehen und sind schnell eingelernt.

DISKURS Dermatologie: Wie passt das System in Ihr ganzheitliches Behandlungskonzept?

Dr. Quist: Unsere Praxis bemüht sich in der Tat um einen ganzheitlichen Behandlungsansatz. Wir verknüpfen medizinisch-ästhetische Therapien eng mit unserem Healthy Skin – Beautiful Skin Konzept. Das bedeutet, dass jede ästhetische Intervention auf einer gesunden Hautbasis aufbauen muss. Nur gesunde Haut ist wirklich schöne Haut. UltraClear unterstützt uns dabei in idealer Weise, da es sowohl medizinischdermatologische, als auch ästhetischkosmetische Indikationen abdeckt – immer mit dem Ziel der nachhaltigen Hautgesundheit. Weitere Pflegeempfehlungen ergeben sich im Anschluss individuell.

DISKURS Dermatologie: Gibt es bestimmte Punkte, auf die Ihre Patient*innen nach der Behandlung besonders achten sollten?

Dr. Quist: Ja, unbedingt. Obwohl UltraClear eine sehr schonende Methode ist, ist ein konsequenter Lichtschutz nach der Behandlung essenziell. Intensive Sonnenexposition muss – je nach verwendetem Modus – vermieden werden, mindestens für zehn bis vierzehn Tage. Auch auf geplante Urlaubsreisen in sonnenintensive Regionen sollte unmittelbar nach der Behandlung verzichtet werden. Wir empfehlen den konsequenten Einsatz eines Breitband-UV-Schutzes 50+ sowie initial eine leichte, feuchtigkeitsspendende Hautpflege, gern auch ceramidhaltig. In den ersten Tagen nach der Behandlung benötigt die Haut viel Feuchtigkeit, nach dem Schäleffekt nach 3 bis 4 Tagen darf gerne wieder eine reichhaltigere Creme verwendet werden.

DISKURS Dermatologie: Wie bewerten Sie zusammenfassend die Rolle dieses Systems im Gesamtbild moderner Lasermedizin?

Dr. Quist: UltraClear ist aus meiner Sicht ein echter Quantensprung in der dermatologischen Lasertherapie. Es ist eine All-in-One-Lösung, die auf einer wissenschaftlich fundierten Technologie basiert, hohe Patientensicherheit bietet und das gesamte Jahr über eingesetzt werden kann – auch bei dunklen Hauttypen. Die Ergebnisse sind nicht nur sofort sichtbar, sondern auch langfristig überzeugend und nachhaltig. Für mich persönlich ist UltraClear mehr als nur ein Laser – es ist eine neue Dimension im Umgang mit Hautverjüngung, Regeneration und ästhetischem Anspruch. Es macht Freude, damit zu arbeiten – und noch mehr Freude, die Ergebnisse zu sehen.

DISKURS Dermatologie: Sehr geehrte Frau Dr. Quist, vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte S. Höppner

Quelle: mdmverlag.com

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